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St. Martinus Heilbronn-Sontheim und Horkheim
Home Kirchengemeinde Die Kirchen Maximilian Kolbe - Events

Zehn Jahre Maximilian-Kolbe-Gemeindezentrum

Neben dem 20-jährigen Jubiläum der Heilig-Geist-Kirche feiert unsere Gemeinde in diesem Jahr ein weiteres Jubiläum: Am Sonntag, den 7. Dezember 1997 wurde das Maximilian-Kolbe-Gemeindezentrum mit Kirche, Kindergarten und Gemeinderäumen vom damaligen Diözesanbischof und heutigem Kurienkardinal Dr. Walter Kasper feierlich eingeweiht.

Bis zu diesem Tag war es ein langer Weg des Planens:

Noch vor 40 waren war das heutige Sontheim-Ost eine ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Fläche. Mit der zunehmenden Bebauung zogen immer mehr Menschen in diesen neuen Stadtteil.

Schon im Jahre 1978 gab es beim Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg Überlegungen zu einer pastoralen Versorgung dieses Gebietes, sogar ein ökumenisches Gemeindezentrum war einmal angedacht, die Zeit aber dazu wohl noch nicht reif.

Also erhielt unsere Kirchengemeinde die Genehmigung zum Bau einer eigenen Kirche, der Kirchengemeinderat beschloss den Bau im Jahre 1982. Erst zehn Jahre später waren die verschiedenen Hürden dahin gehend ausgeräumt, dass man sich an die Planungen machen konnte.

Nach einem Wettbewerb, den der Stuttgarter Architekt Peter Cheret gewann, entschied sich der Kirchengemeinderat für ein Bauwerk, das durch seine relative Abgeschlossenheit nach außen und die Offenheit im Inneren an ein Kloster erinnern soll.

Auffälliges Element der Kirche ist das hölzernes Kuppelwerk, das durch seine eigentümliche Geometrie und die speziellen Lichtführung das Bauwerk zu einem besonderen Ort der Stille und Besinnung werden ließ.

Übrigens wurde das Gemeindezentrum schon mehrfach mit Architekturpreisen bedacht, viele neuere Publikationen zum modernen Holzbau beziehen sich auf unsere Kirche.

Ursprünglich für 120 Sitzplätze ausgelegt wurde die Kirche so gut angenommen, dass bei Samstags- und Sonntagsgottesdiensten immer die Trennwand zum angrenzenden Gemeindesaal geöffnet werden muss, damit alle Gottesdienstbesucher Platz finden.

„Maximilian Kolbe“ ist also angenommen worden.

Und heute, nach zehn Jahren, sind wir froh, dass wir auch eine neue Orgel bekommen haben: zu einem modernen Gebäude ein modernes digitales Instrument.

So feiern wir am Sonntag, 9. Dezember 2007 das zehnjährige Fest der Kirchweihe von „Maximilian Kolbe“.

Neben vielen Gemeindemitgliedern waren damals schon dabei:

Das Ehepaar Klosek als Hausmeister und Mesnerin,

der Kindergarten Maximilian Kolbe und

der gemischte Chor der Cäcilia wirkten beim Gottesdienst zur Einweihung mit,

der Jugendchor Regenbogen gab sein erstes Konzert an Weihnachten in der neuen Kirche.

Sie sind auch nach zehn Jahren wieder mit dabei:

Frau und Herr Klosek sind inzwischen unsere dienstältesten Hausmeister,

der Kindergarten präsentiert sich beim Gemeindenachmittag am 9. Dezember mit einem Tag der offenen Tür,

der gemischte Chor der Cäcilia gestaltet den Festgottesdienst mit,

der Jugendchor Regenbogen gibt am Sonntag, den 30. Dezember um 18.00 Uhr ein weihnachtliches Konzert in der Maximilian-Kolbe-Kirche.

Udo Völker

Jack Day
Maximilian Kolbe - Altarraum

Am Sonntag, 9. Dezember feiern wir die 10. Wiederkehr der Kirchweihe der Maximilian-Kolbe-Kirche. Der Festgottesdienst um 11.00 Uhr wird musikalisch mitgestaltet vom Gemischten Chor der Cäcilia unter Leitung von Dr. Karl-Heinz Hecke, an der Orgel Jack Day, Trossingen. Es wird die Choralmesse von Anton Bruckner aufgeführt. Nach dem Gottesdienst gibt es einen kleinen Stehempfang, danach ein Mittagessen und später Kaffee und Kuchen.

Als krönender Abschluss findet um 19.00 Uhr ein besonderes Konzert statt: Es musizieren das Orgel-Schlagzeug Duo Jack Day und Martin Hennecke, das seit 2006 besteht. Es erklingt die vor einem Jahr installierte und hart erkämpfte Ahlborn-Orgel (Ditzingen 2006), deren Vielfalt in Timbre, Temperierung und Ausdrucksvermögen durch kontrastierend und ergänzend wirkende Pauken und verschiedene Glocken abgerundet wird.

Im Programm stehen Bachs Canonische Veränderungen über „Vom Himmel hoch“, Mendelssohns Orgelsonate Nr. 5 sowie Brahms Klavierwerke in Bearbeitungen fürs Ensemble. Dazu kommt ein Libera me, für Orgel, Tom-Tom und Kesselpauken. Das Programm schließt mit dem bekannten Adventslied „Die Nacht ist vorgedrungen“. (Da das komplette Programm bei Redaktionsschluss noch nicht vorlag, sind Änderungen möglich.) Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Die Herren Day und Hennecke fanden sich an der Musikhochschule Trossingen und sind in ihren Metiers ziemlich etabliert. Die gemeinsame künstlerische Vorstellung wird u.a. mit Professor Franz Lang und Dr. Maria Abrudan weiter entwickelt. 2007 waren sie u.a. auf Einladung des Kantors Johannes Mayr zu Gast in der Fideliskirche in Stuttgart-Zentrum.

Jack Day ist Lehrbeauftragter für Kirchenmusikgeschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen, Musikalischer Leiter des SwingChores Bad Urach, Chorleiter in Sindelfingen-Maichingen und Wurmlingen bei Tuttlingen, Gründungsdirigent der Cambridge Vokalsolisten und des Kammerorchesters und ist ein gefragter Solist und Duo-Partner. Wichtige künstlerische Impulse bekam er von dem Organisten Professor Christoph Bossert und Kirchenmusiker Manfred Schreier im Rahmen eines Aufbaustudiums für Kirchenmusik in Trossingen. 1997-2002 studierte er gleichzeitig Orgel und Musikwissenschaft in Manchester und Cambridge mit einem Begabtenstipendium der britischen Regierung. Er war schon im ungewöhnlich jungen Alter von 20 Jahren ordentliches Mitglied des königlichen Organistenkollegiums (a Fellow of the Royal College of Organists) und schloss sein Musikstudium mit 1,0 ab. 2003-2005 war Herr Day Chorleiter und Organist an der Katholischen Kirche St. Thomas Morus, Stuttgart-Heumaden.

Martin Hennecke begann das Schlagzeugspielen mit 6 Jahren. Er studiert Schlagzeug in Trossingen bei Professor Franz Lang und Jochen Brenner. Er war Mitglied in zahlreichen Ensembles (LandesJugendOrchester NRW, Junge Bläserphilharmonie, Jugendsinfonieorchester Köln) und konzertierte bei der Donaueschinger Woche für Neue Kammermusik. Konzertreisen brachten ihn u.a. nach Singapur, Shanghai, und Hangzhou. Er spielt regelmäßig in der Kölner Oper; im Sommer 2007 spielte er im Festival-Ensemble Stuttgart unter Leitung von Helmuth Rilling

Rudolf Batora