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St. Martinus Heilbronn-Sontheim und Horkheim

Wir stellen vor

Krankenpflegeförderverein und katholische Sozialstation Heilbronn

Immer wieder taucht in unserer Martinusgemeinde und auch in verschiedenen Bereichen unserer Stadt die Frage auf, wozu es in den Kirchengemeinden eigentlich noch einen Krankenpflegeföderverein gibt, wo doch Krankenkasse und Pflegeversicherung die Pflege in Krankheit und Alter sichern sollen.

Tatsächlich haben sich die Aufgaben eines solchen Vereins seit der Einführung der Pflegeversicherung geändert, doch damit ist er nicht weniger wichtig und schon gar nicht überholt und überflüssig, wie viele meinen.

Zunächst einmal bleibt dringend festzustellen und festzuhalten, dass es sich um keine Versicherung handelt, in die man einzahlt und deren Leistungen man dann, evtl. sogar kostenlos, abrufen kann ... Diese Fehlannahme ist nicht aus der Welt zu bringen, obwohl die Beiträge hierzu viel zu gering wären, und der Name "Förderverein" ja schon immer klar und deutlich sagt, worum es geht: Um einen Verein mit geringem Jahresbeitrag zur Förderung der Krankenpflege, in diesem Fall innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Heilbronn.

Schwester Rosalie bei Familie Reichert

Dabei ging es aber schon immer nicht nur um die Unterstützung der katholischen Sozialstation als speziell christlich-katholisches Angebot zur Krankenpflege, es ging auch um die Förderung von Fortbildungsmaßnahmen, Gesundheitsaufklärung, der mit der Sozialstation kooperierenden Nachbarschaftshilfe der Kirchengemeinden, um die Vernetzung mit dem Malteser Hilfsdienst und um eine menschlichere Begegnung mit dem Kranken und Pflegebedürftigen, die auch Zeit für menschliche Zuwendung, Gespräche und Seelsorge hat, das sogenannte "christlich-katholische Plus" im Vergleich und durchaus auch in Konkurrenz zu den vielen anderen, meist privaten und rein kommerziellen Anbietern.

Weil die katholische Sozialstation viele Extras anbietet, die nicht direkt abgerechnet und bezahlt werden können, und weil sie vor allem in Heilbronn bisher eher ein Schattendasein neben der großen Diakonie und inmitten der vielen privaten Anbieter fristete, war sie bisher verschuldet und musste finanziell unterstützt werden, von der Gesamtkirchengemeinde, von den Fördervereinen.

Seit einem Jahr nun hat eine Projektgruppe versucht, die katholische Sozialstation in Heilbronn aus diesem defizitären Schattendasein herauszubringen, sie mit einem Beratungsvertrag der äußerst erfolgreichen katholischen Elisabethenstiftung wettbewerbsfähig, bekannter und leistungsfähiger zu machen.

Natürlich bedarf die Förderung des katholischen Plus der Sozialstation weiterhin der Hilfe der Krankenpflegefördervereine, und für die Mitglieder wird weiterhin ein Bonus auf die Leistungen der Sozialstation und der Nachbarschaftshilfe gewährt, aber der entscheidende Punkt wird in Zukunft vor allem sein, ob wir uns als Christen und Katholiken im Bedarfsfall dann auch wirklich für die Dienste der Sozialstation entscheiden, denn nur so kann sie überleben im immer härter werdenden Konkurrenzkampf der vielen Pflegedienstleister, und nur so kann dann auch der Mitgliedsbonus gewährt werden.

Unterstützen sie deshalb unsere katholische Sozialstation Heilbronn, indem sie ihre Dienste bei Bedarf in Anspruch nehmen, und unterstützen sie jetzt schon, auch wenn sie noch so jung sind wie ich oder noch jünger, den Krankenpflegeförderverein Sankt Martinus unserer Gemeinde, am besten durch ihre Mitgliedschaft, die sie jederzeit im unserem Pfarrbüro erklären können!

Ihr Krankenpflegefördervereinsmitglied

Thomas Frey, Pfarrer

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